Bericht der Pforzheimer Zeitung

Musikalische Reise quer durch die USA

Das Jahresabschlusskonzert des Musikvereins Stadtkapelle Heimsheim war nicht nur ein Ehrenerweis an brillante Musik aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Musiker und Musikerinnen erinnerten sich an eine großartige Reise, die sie im Jahr 1997 entlang der Ostküste der USA gemacht haben. Schon für den Weg in die Halle hatten sich die Musiker etwas besonders einfallen lassen.

Das Publikum schritt über einen „Walk of Fame“ die Treppen in die Halle hinunter. Für jeden Musiker lag ein Stern mit Namen und Instrument beschriftet auf dem Weg.

 

Unter der Leitung von Christian Wolf nahmen die Musiker und Musikerinnen das Publikum mit in die Welt der Filme und Musicals.

 

Der Dirigent Christian Wolf ist besonders stolz auf die Jugendkapelle. „Wir haben ein halbes Jahr geprobt und es war für die Jugendlichen eine ordentliche Herausforderung, die anspruchsvollen Stücke einzustudieren“, schwärmt der junge Dirigent.

 

„Selcetions from Tarzan“ von Phil Collins machte den Auftakt zu einem tollen Musikerlebnis. An dem zweiten Titel „Music from Pirates oft he Caribbean“ hätte Captain Jack Sparrow, alias Johnny Depp, seine helle Freude gehabt.

 

Nach der Erinnerung an die Gruppe „Steppenwolf“ mit „Born to Be Wild“ und zwei Zugaben mit Songs von Mick Jagger und Adele machte das Jugendorchester die Bühne frei für die Musiker der Stadtkapelle.

 

Mit dem Marsch „Hands Across the Sea” zeigte die Stadtkapelle, dass sie auch die Marschmusik beherrscht. Dann aber wurden die klassischen Töne deutlich unterstrichen. „Wir sehen uns auch als klassische Musikkapelle“, betonte Wolf.

 

Die 50 Musikerinnen und Musiker beherrschten hier Handwerk bis ins Detail und brachten mit dem Stück „Moment for Morricone“ den wilden Westen nach Heimsheim. Doch schon das nächste Stück ließ Cowboy und Indianer wieder abziehen „76 Trombones“ aus dem Musical „The Music Man“ von Meredith Willson ließ mit der donnernden Marschmusik, die ursprünglich für 76 Posaunen geschrieben war, den Hallenboden beben.

 

Schließlich wurde der Abschluss dieses Konzertes, einen Tag vor dem vierten Advent, mit dem Weihnachtslied „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ abgerundet.

 

Autor: Claudia Jungeilges

 

 

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren