Pforzheimer Zeitung, 22. Dezember 2016

Ein Bericht von Kim Späth

 

Publikum mitgerissen

- Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle Heimsheim lässt die Halle beben

- Bogen gespannt von Weihnachtsklassikern bis in die Welt des Tanzes

 

Am Samstag begeisterte die Stadtkapelle Heimsheim ihr Publikum mit ihrem mitreißenden Jahresabschlusskonzert unter dem Motto „Let’s Christmas“. Über 500 Gäste kamen zum musikalischen Jahreshöhepunkt des Musikvereins in die Stadthalle Heimsheim. Durch das Programm des 45. Jahresabschlusskonzerts führte Anita Dworschak, die kurze Einblicke in die Geschichten der einzelnen Stücke gewährte. Im ersten Teil des Konzerts widmete sich das Jugendorchester Weihnachtsklassikern, die es modern interpretierte. Darauf folgte die Stadtkapelle, die das Thema Tanz in musikalische Form umsetzte.

Der Klassiker „Last Christmas“ von George Michael, im Arrangement von Andrew Watkin, brachte die Gäste gleich in Stimmung. Dem exzellenten Jugendorchester, bestehend aus der Jugendkapelle Heimsheim und den jungen Musikern aus Mühlacker [berichtigt: aus Mühlhausen] und Tiefenbronn, gelang es unter Dirigent Adam Valeri, dem bekannten Weihnachtslied eine unerwartete, moderne Wendung zu geben. Solistin Anna begeisterte darauf die Zuschauer mit ihrer Stimme. Begleitet vom Jugendorchester, sang sie das ursprüngliche Protestlied gegen den Vietnamkrieg „Happy Christmas“ von John Lennon und Yoko Ono. Die Kinder der Blockflötengruppe sangen zum ersten Mal auf der großen Bühne. Mit „We are the world“ von Michael Jackson luden sie die Zuhörer zum Träumen ein.

Klaus Wiedemann, Vorstandsvorsitzender des Musikvereins Stadtkapelle Heimsheim, läutete den zweiten Teil des Programms ein, das unter dem Motto „ Let´s Dance“ stand. Die rund 40 Musiker zwischen 14 und 70 Jahren der Stadtkapelle unter Leitung des Dirigenten Alexander Heinz führten das Publikum von „Lord of the dance“ über „Dances with the wolves“ bis hin zu „Saturday night fever“ durch die Welt der Tänze. Den Anfang machte die dramatische „Glory Fanfare“, die vor allem durch die virtuose, doppelchörige Trompetenfanfare bestach. Der darauf folgende erste Teil der „Armenischen Tänze“ von Alfred Reed bot eine beeindruckende harmonische Vielfalt. Die symphonische Rhapsodie baut auf fünf Volksliedern auf, die durch lebendige Rhythmen sehr ausdrucksvoll sind. Am Schluss konnte sich das Publikum bei den treibenden Drum-Grooves und der eingängigen Melodie von „Groovin’ around“ kaum auf den Stühlen halten.

 

 

Bilder finden Sie hier:

Jahresabschlusskonzert 2015

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MV.Heimsheim